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    Werkstatt-Tage für alle Mediatoren

    "…Werkstatt-Tage sind Klasse, weil… - man in wenig Zeit viel Input bekommt..."

     

    Das Format der Werkstatt-Tage ermöglicht Mediatoren und Mediatorinnen sich – je nach Interesse und Bedarf – auf angenehme Weise praktische Fragen zu erschließen und eigene Kompetenzen zu erweitern. Sie werden von anerkannten Mediationstrainern angeleitet, finden in Kleingruppen statt und bieten Input, Übung, Improvisation und kollegialen Erfahrungsaustausch.

     

    Die Werkstatt-Tage sind je nach Interesse einzeln buchbar. Sie finden, wenn nicht anders vermerkt, von 17.00 - 21.00 Uhr im Heidelberger Institut für Mediation in der Mönchhofstraße 11 statt. Die Anmeldung erfolgt am Besten gleich hier über unsere Homepage oder telefonisch unter 06221/473406.

     

    Die Kosten belaufen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, auf € 115,-- (inkl. 19% gesetzl. MwSt)

    Am Mo., 10.09.2018 leitet Prof. Dr. Christiane Schwieren* einen Werkstatt-Tag zu dem Thema

    Stress als Mitspieler in der Mediation

    Die psychologische und ökonomische Entscheidungsforschung befasst sich schon länger mit der Frage, ob und wie Stress unser (Entscheidungs-)Verhalten beeinflusst. Gesichert ist, dass wir unter Stress mehr Mühe haben, neue Wege einzuschlagen und alte Gewohnheiten sehr stark werden. Konflikte haben häufig zum einen die Eigenschaft, dass es nützlich wäre, alte Gewohnheiten (zum Beispiel Kommunikationsmuster) aufzugeben, zum anderen sind sie oft „stressig“. Stress ist aber nicht gleich Stress – es gibt auch positiven, anregenden Stress der oftmals erst nötig ist, um uns zum Handeln zu motivieren.

    Inhalte des Abends werden zum einen aktuelle Erkenntnisse zum Thema Stress und Entscheiden sein, aber auch Möglichkeiten, Stress zu reduzieren und wie wir als Mediatoren dazu beitragen können. Neben etwas theoretischem Input wird es Übungen und Diskussionsrunden geben, sowie Erfahrungsaustausch im Umgang mit Stress in der Mediation. Wir wollen gemeinsam sammeln, welche Mittel wir als MediatorInnen haben, um Stress zu reduzieren oder produktiv zu nutzen.

    *Dr. Christiane Schwieren ist Professorin für Organizational Behavior, hat Ausbildung zur Mediatorin BAFM am Heidelberger Institut 2007 abgeschlossen. Diplom-Psychologin, MA Politik und Geschichte, Master of Conflict Mediation Universitat de Barcelona

    Am Mo., 01.10.2018 findet unter der Leitung von Lis Ripke ein Werkstatt-Tag zum Thema

    P A R A P H R A S I E R E N

    als Tool zum Herausarbeiten von Interessen und Bedürfnissen

    statt.

    Paraphrasieren ist eine der zentralen Techniken in der Mediation, die als sichere Grundausstattung im Werkzeugkoffer eines jeden Mediators vorhanden sein sollte. Ziel der Paraphrase ist, von den negativen Schuldvorwürfen eine Reise zu den positiven inneren Bedürfnissen zu ermöglichen. Paraphrasieren ist eine ungewohnte Kommunikationsform für alle Beteiligten. Sie muss erlernt, geübt und mehr und mehr als vertrautes Kommunikationstool flüssig angewendet werden.

    Das Paraphrasieren begleitet uns von Anfang an in der Mediation. In der Phase I dient es dazu, die Medianten von Beginn an aktiv in den Mediationsprozess einzubeziehen und neue Kommunikationsmuster zu etablieren. In Phase III, dem Herzstück der Mediation, ist das Paraphrasieren der Königsweg zu den Bedürfnissen und Interessen und in Phase V stärkt es die Tragfähigkeit und innere Verbundenheit mit der geschlossenen Vereinbarung. Phasenübergreifend fördert das Paraphrasieren eine gelingende Kommunikation, in dem das gegenseitige Verstehen durch diese Technik unterstützt wird.

    Zusätzlich hilft uns die beidseitige Situationsdefinition, die eine Paraphrasesequenz mit beiden Medianten abschließt, immer wieder zurück in unsere Mitte und unterstützt uns dabei, den Konflikt bei den Medianten zu belassen: „...It’s not my Conflict!...“

    Wir werden an diesem Abend intensiv die einzelnen Facetten des Paraphrasierens in den verschiedenen Phasen reflektieren und üben, üben, üben...

    Am Mo., 12.11.2018 findet unter der Leitung von Maria Holm* ein Werkstatt-Tag zum Thema

    Visualisierung in der Mediation

    statt.

    Visualisierung ist ein wichtiges Tool der schriftlichen Kommunikation und Dokumentation in der Mediation.

    Wir Mediatoren haben die Möglichkeit, mit unserer Visualisierung den Mediationsprozess konstruktiv zu unterstützen - vorausgesetzt der Mediator beherrscht dies.
    Der Werkstatt-Tag soll dazu befähigen, diese Ressource gut zu nutzen, das heißt klar, übersichtlich und entspannt durch alle Phasen der Mediation zu visualisieren.


    Neben kurzen theoretischen Inputs gibt der Werkstatt-Tag Impulse zur strukturierten und kreativen Gestaltung und Nutzung der Visualisierung, einfache Tipps und Tricks und ganz viel Zeit zum Üben und Ausprobieren. 

    *Maria Holm, Mediatorin BAFM und BM®, Ausbilderin BM®, hat ihre Ausbildung am Heidelberger Institut 2011 abgeschlossen. Sie gehört zum Trainerteam des HIM.

    Am Mo., 10.12.2018 leitet Thomas Rüttgers* (www.soul-craft.org) einen Werkstatt-Tag zu dem Thema

    Veränderungsprozesse in der Mediation

    Ziele sichtbar, Motivation erfahrbar machen
    - die "Time-Line Methode" und das "Familien- oder Teambrett" -

    Unsere Medianten kommen in die Mediation, weil sie sich in Lebensumständen erleben, die für sie nicht zufriedenstellend sind. Beide (alle) Seiten haben daher in sich eine Veränderungsabsicht, um die bestehende Situation in ihrem Sinne befriedigend zu verbessern. Zu Beginn des Verfahrens wird diese Veränderungsabsicht in Form von Positionen kommuniziert.

    Dieser Workshop möchte Euch zwei Instrumente aus der supervisorisch-therapeutischen Arbeit vorstellen, die neue - interaktive - Wege eröffnen, diese Positionen zu hinterfragen und zu den eigentlichen Bedürfnissen der Medianten durchzudringen.

    Lösungsvisionen werden entworfen und in Kontrast zur bestehenden Situation gesetzt.

    Die "Time-Line Methode" nutzt dazu neben der kognitiven Ebene auch die Emotions- und Körperempfindungsebene. Die Aufstellungsmethode in Form des "Familienbretts" stellt Beziehungsgeflechte räumlich dar. Sie ermöglicht den Medianten, eine innere Distanzierung von ihrem Erleben herzustellen und eine kreative Meta-Kommunikation führen zu können.

    Durch diese Instrumente werden unsere Gesprächsführungstechniken, mit denen wir von Positionen zu Bedürfnissen kommen kreativ und fruchtbringend ergänzt. Sie eignen sich sowohl für die Arbeit im Zwei-Parteien- und Familienkontext als auch für Mehr-Parteien-Mediationen.

    *Thomas Rüttgers, Diplomjurist, Psychologe MA und Mediator BAFM, hat seine Ausbildung 2001 in den USA und 2010 am Heidelberger Institut abgeschlossen. Er gehört zum Trainerteam des HIM.

    Am Mo., 28.01.2019 findet unter der Leitung von Dagmar Lägler* ein Werkstatt-Tag zum Thema

    Gestalten durch Mediation

    statt.

    Wir sehen Mediation häufig als Instrument der Konfliktbearbeitung. Mediation kann auch sinnvoll präventiv genutzt werden.

    Wir werden an diesem Abend mit den präventiven Möglichkeiten von Mediation in unterschiedlichen Konfliktfeldern beschäftigen und an einem Fall arbeiten.

    *Dagmar Lägler, Mediatorin BAFM und BM®, Ausbilderin BM®, hat ihre Ausbildung am Heidelberger Institut 1998 abgeschlossen. Sie gehört zum Trainerteam des HIM.