Inhalte und Ablauf des Programmes

Aus den Seminaren



Ausbildung zum Zertifizierten Mediator (§5 (2) MediationsG) 120 Stunden in acht Modulen

Das Weiterbildungsprogramm wendet sich an Personen mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, die über eine zweijährige Berufserfahrung verfügen und die die Möglichkeit haben, bereits während der Weiterbildung die gelernten Techniken und Haltungen zu praktizieren.

 

Die Seminare sind berufsbegleitend, praxisorientiert und interdisziplinär ausgerichtet und unterliegen einem fortlauftenden Qualitätsmanagement.

 

Die Ausbildung erfolgt in acht Modulen mit 120 Zeitstunden, die Inhalte erfüllen die Verordnung des BMJV vom 31.08.2016 - §5 (2) des Mediationsgesetzes vom 21. Juli 2012.

 

Nach der Ausbildung können optional methodische und thematische Vertiefungsseminare besucht werden, mit dem Ziel die Fortbildungsverpflichtung nach dem Gesetz zu erfüllen bzw. bei Besuch von 200 Stunden Ausbildung die Anerkennung bei den Mediationsdachverbände BAFM, BM und BMWA zu erlangen.

 

Die 120stündige Ausbildung ist wie folgt konzipiert:

 

Es beginnt mit dem Grundlagenseminar als Einführungsseminar, das deshalb auch einzeln buchbar ist.




Modul 1 Einführung und Grundlagen

Inhalt

In diesem Modul werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Verfahren der Mediation eingeführt und lernen den interdisziplinären Ansatz der Mediation als neue Form der Bewältigung von Interessenskonflikten kennen.

 

Zunächst wird eine Überblick über alle Verfahren zur Konfliktbewältigung vom Gerichtsverfahren bis hin zu ADR-Verfahren (Alternative Disputive Resolution) gegeben und ihre jeweiligen Charakteristika dargestellt. Im Anschluss daran wird in Indikation und Grenzen der Mediation eingeführt. Die Leitideen der Mediation sowie der Verfahrensablauf und die verschiedenen Phasen werden vorgestellt, erste Handwerkszeuge der Mediatorin/des Mediators eingeübt.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ferner einen Überblick über Anwendungsfelder der Mediation sowie deren Geschichte.

 

Nach dem intensiven Grundlagenmodul haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen konkreten Einblick in die Fähigkeiten, das Wissen und das Können einer Mediatorin/eines Mediators erhalten sowie die Anwendungsfelder der Mediation kennengelernt.


Methode

Im Seminar wird nach der Methode Tell-Show-Do gearbeitet. Die Kursleiterin gibt theoretische Inputs, anschließend folgen Demonstrationen der Kursleiterin. Das Gehörte und Gesehene wird in Rollenspielen eines vorgegebenen anonymisierten Praxisfalls in den einzelnen Phasen eingeübt.

 

Der Lernprozess im Seminar wird durch die interdisziplinäre Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiviert. Jeder Einzelne lernt nicht nur die spezifischen Kompetenzen der Mediatorin/des Mediators durch Input und Demonstration der Seminarleiterin kennen. Auch die spezifischen Kompetenzen der jeweiligen Ursprungsberufe der Teilnehmenden werden unmittelbar erfahren.

 

Die Teilnehmenden erhalten zu Seminarbeginn schriftliche Unterlagen sowie nach dem Seminar ein Flipchartprotokoll. Es wird eine Nacharbeitung des Seminars in der Peergroup bis Modul 2 erwartet, wozu es eine konkrete Anweisung bezüglich der Gestaltung gibt.


Ausbildungsabschnitt

Modul 1 umfasst 24 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren,

Anlage, Nr. 1.1 Grundlagen der Mediation, 18 Stunden

Anlage, Nr. 2 Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation, 6 Stunden


Seminarleitung

Lis Ripke




Modul 2 Kommunikationstechniken

Inhalt

Im Konflikt ist die Kommunikation in der Regel gestört. Die erste Aufgabe der Mediatorin/des Mediators wird daher sein, die Parteien zu einer gelingenden Kommunikation zurück zu führen.

In Modul 2 werden aus der Theorie der Kommunikation und Ausdrucksformen der Kommunikation – verbal, paraverbal und averbal – die Werkzeuge der Mediation wie Paraphrasieren, beidseitige Situationsdefinition sowie Fragetechniken abgeleitet, demonstriert und eingeübt.

Visualisierungstechniken ergänzen in der Mediation die mündliche Verarbeitung des Konflikts und sind wichtiger Bestandteil dieses Seminars.

Schwierige Situationen wie z.B. Widerstand, Manipulation und Machtungleichgewicht werden im Seminar besprochen und der Umgang mit ihnen eingeübt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars ist Phase 4 der Mediation „Kreative Ideensuche für Optionen“.

Ziel des Seminars ist es, den zuvor in Modul 1 erlernten Ablauf der Mediation zu vertiefen und die neuen Kommunikationstechniken anhand eines vorgegebenen anonymisierten Praxisfalls auf alle Phasen der Mediation anzuwenden und einzuüben.


Methode

Neben der gewohnten Methode Tell-Show-Do sollen Selbsterfahrungsübungen die Transformation von der gewohnten Berufsrolle in die Haltung des Mediators erleichtern.

Das Rollenspiel dieses Seminars ist eine anonymisierte, „echte“ Mediation, deren Originalinhalte den Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden.

 

Wie im 1. Modul erhalten die Teilnehmenden ein ausführliches Handout sowie nach dem Seminar ein Flipchartprotokoll. Aus beidem wird eine Nacharbeitung des Seminars in der Peergroup bis Modul 3 anhand vorgegebener Anleitung erwartet.


Ausbildungsabschnitt

Modul 2 umfasst 18 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren,

Anlage, Nr. 4 Gesprächsführung, Kommunikationstechniken, 18 Stunden


Seminarleitung

Lis Ripke




Modul 3 Verhandeln

Inhalt

Intuitiv wird besonders in Konflikten streitig und distributiv verhandelt. Sämtliche Prinzipien sachgerechten Verhandelns, die bereits in den 1970er und 80er Jahren im Harvard Konzept beschrieben wurden, werden in der Regel auf Grund der hohen emotionalen Beteiligung außer Acht gelassen.

 

Aufgabe der Mediatorinnen und Mediatoren ist hier, das intuitive Verhalten zu ersetzen durch die rationale Verhandlungsmethode der Mediation: Strukturieren und Verändern der Konfliktebenen.

 

Der intuitive Verhandlungsstil steht in großer Spannung zum integrativen Verhandlungsstil und die Mediatorin, der Mediator muss mit dieser Spannung konstruktiv umgehen können. Deshalb wird in diesem Modul sehr viel Wert darauf gelegt, zunächst die Verhandlungsstile genauestens zu definieren und voneinander abzugrenzen sowie integrative Verhandlungstechniken zu erlernen und anzuwenden.


Methode

In diesem Seminar wird die Methode Tell-Show-Do durch Spiele ergänzt und so die Unterschiede der Verhandlungsstile am eigenen Leib erfahrbar gemacht.

 

Wie in den vorangegangenen Modulen erhalten die Teilnehmenden ein ausführliches Handout sowie nach dem Seminar ein Flipchartprotokoll. Aus beidem wird eine Nacharbeitung des Seminars in der Peergroup bis Modul 4 erwartet.


Ausbildungsabschnitt

Modul 3 umfasst 12 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren,

Anlage, Nr. 3 Verhandlungstechniken und -kompetenz, 12 Stunden


Seminarleitung

Lis Ripke




Modul 4 Konfliktkompetenz

Inhalt

Konflikte zwischen Menschen haben mehrere Dimensionen: individuelle Persönlichkeit, Beziehungsebene, Sachebene und Umfeld wirken auf den Kernkonflikt ein. Durch diese Vielschichtigkeit tendieren Konflikte dazu, sich dynamisch zu entwickeln, sich auszuweiten, grundsätzlicher zu werden und andere mit hineinzuziehen. Je nach Konfliktstufe (niederschwellig bis hocheskaliert) können daher unterschiedliche Vorgehensweisen in der Mediation erforderlich sein.

 

Das Seminar soll dazu beitragen, die Konfliktdynamiken besser zu verstehen und das Handeln in der Mediation aus diesem Verständnis heraus zu verbessern. Dazu werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Konflikttypen kennenlernen und die damit verbundenen Bedürfnisse und Gefühle der Konfliktpartner ergründen.


Methode

Methodisch lebt das Seminar wie gewohnt vom Wechsel zwischen theoretischen Inputs und Demonstrationen des Kursleiters, Rollenspielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Selbsterfahrungsübungen.

 

Wie in den vorangegangenen Modulen erhalten die Teilnehmenden ein ausführliches Handout sowie nach dem Seminar ein Flipchartprotokoll. Aus beidem wird eine Nacharbeitung des Seminars in der Peergroup bis Modul 5 erwartet.


Ausbildungsabschnitt

Modul 4 umfasst 12 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren,

Anlage, Nr. 5 Konfliktkompetenz, 12 Stunden


Seminarleitung

Thomas Rüttgers




Modul 5 Mediation und Recht

Inhalt

Ziel der Mediation ist – auch nach dem deutschen Mediationsgesetz – die selbstverantwortete Beilegung des Konflikts. Eine selbstverantwortete Lösung von Konflikten ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vorzugswürdig gegenüber einer richterlichen Streitentscheidung. In der Mediation haben daher die Parteien die Möglichkeit, ihr „Recht“ selbst zu schaffen.

 

Eine solche selbstbestimmte Lösung setzt nach dem deutschen Mediationsgesetz informierte Mediationsteilnehmer voraus. Volle Information ist daher eine der Hauptleitideen der Mediation zur Verwirklichung des Ziels selbstverantworteter Lösung.

 

Hierzu gehört, dass die Medianten die juristische Betrachtungsweise des Konfliktes kennen, also auch in der Regel wissen, wie ein Jurist ihre Sachlage einschätzt und ein Richter möglicherweise entscheiden würde. Daraus soll kein Zwang entstehen sondern der Entscheidungsspielraum der Parteien erweitert werden.

 

In diesem Sinn wird im Seminar eingeübt, die juristische Norm in der Mediation als wichtigen Bezugspunkt und Informationsquelle zu sehen und zugleich zu relativieren. Die Beteiligten sind letztendlich die Entscheidungsträger und ihre individuelle Sicht bestimmt die Verhandlung und den abschließenden Vertrag. Hierbei wird die MediatorIn mit den allgemeinen Gerechtigkeitsprinzipien sowie den individuellen Gerechtigkeitsvorstellungen der Teilnehmer arbeiten.

 

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem deutschen Mediationsgesetz. Rechte und Pflichten des Mediators werden ausführlich erläutert und besprochen. Anhand vieler Fallbeispiele aus den eigenen Mediationen der Seminarleiter werden diese rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt. Schließlich ist die rechtliche Bedeutung des Abschlussmemorandums Inhalt dieses Seminars.


Methode

Methodisch lebt das Seminar wie gewohnt vom Wechsel zwischen theoretischen Inputs und Demonstrationen der Kursleiterin, Rollenspielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Selbsterfahrungsübungen.

 

Wie in den vorangegangenen Modulen erhalten die Teilnehmenden ein ausführliches Handout sowie nach dem Seminar ein Flipchartprotokoll. Aus beidem wird eine Nacharbeitung des Seminars in der Peergroup bis Modul 6 erwartet.


Ausbildungsabschnitt

Modul 5 umfasst 18 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren,

Anlage, Nr. 6 Recht der Mediation, 6 Stunden

Anlage, Nr. 7 Recht in der Mediation, 12 Stunden


Seminarleitung

Lis Ripke




Modul 6 Ablauf / Rahmenbedingungen I

Inhalt

Das Setting einer Mediation ist nicht immer gleich, sondern wird von vielen Faktoren beeinflusst. Das Seminar soll dazu beitragen, bewusst und kreativ die Rahmenbedingungen der Mediation der Konfliktsituation und den Persönlichkeiten der Beteiligten anzupassen. Das Setting soll ferner das soziale Umfeld, zu dem auch die Mediatorinnen und Mediatoren gehören, bedenken.

 

Ob die Mediation in Einzelmediation oder Co-Mediation durchgeführt wird, ist sowohl abhängig von den Erwartungen der Klienten, aber auch von der individuellen Konfliktsituation und Eskalation des Konfliktes. Besonderheiten der Chancen und Risiken der Co-Mediation werden im Seminar besprochen und eingeübt sowie Veränderungen des Settings durch Einbezug Dritter.

 

Ferner werden die Besonderheiten der Mehrparteien-Mediation durchgesprochen und eingeübt.

 

Die Auseinandersetzung mit Einzelgesprächen und der daraus resultierenden Herausforderungen für die MediatorIn sind Inhalt des Seminars.


Methodik

Methodisch wird wie gewohnt zwischen theoretischen Inputs und Demonstrationen der Kursleiter, Rollenspielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie Selbsterfahrungsübungen abgewechselt und der Stoff interaktiv vermittelt.

 

Wie in den vorangegangenen Modulen erhalten die Teilnehmenden ein ausführliches Handout sowie nach dem Seminar ein Flipchartprotokoll. Aus beidem wird eine Nacharbeitung des Seminars in der Peergroup bis Modul 7 erwartet.


Ausbildungsabschnitt

Modul 6 umfasst 12 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren,

Anlage, Nr. 2 Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation, 12 Stunden


Seminarleitung

Maria Holm

Frank Glowitz




Modul 7 Ablauf /Rahmenbedingungen II

Inhalt

In diesem Seminar werden nochmals die Phasen der Mediation mit dem vertieften Wissen der vorangegangenen Module von A-Z vorgestellt und eingeübt. Dazu gibt es Vorlagen aus vielen unterschiedlichen Mediationsfällen im Feld Familie und Organisation, mit zwei oder mehr Parteien.

 

Ferner wird in diesem Seminar nochmals die schriftliche Kommunikation in der Abschlussvereinbarung – hier soll der Geist der Mediation wehen – dezidiert eingeübt.


Methode

Zur Übung werden Praxisfälle aus unterschiedlichen Konfliktfeldern (Familie / Organisation / Nachbarschaft) angeboten. Die Thematik wird durch theoretische Inputs, Gruppenarbeit und Rollenspiele (Familie, Arbeitswelt, Mieter-Vermieter, Sportverein) vermittelt, um den Transfer auf das eigene Handeln der Teilnehmenden zu unterstützen.

 

Wie in den vorangegangenen Modulen erhalten die Teilnehmenden ein ausführliches Handout sowie nach dem Seminar ein Flipchartprotokoll. Aus beidem wird eine Nacharbeitung des Seminars in der Peergroup bis Modul 8 erwartet.


Ausbildungsabschnitt

Modul 7 umfasst 12 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren,

Anlage, Nr. 2 Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation, 12 Stunden


Seminarleitung

Dagmar Lägler




Modul 8 Kompetenz / Haltung / Rolle

Inhalt

Im Seminar wird das Qualitätsmanagement der Mediatorin / des Mediators in den drei Bereichen Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität vorgestellt und eingeübt. Dies ist für die professionelle und qualitativ hochwertige Praxis in der Mediation unabdingbar.

 

Zur Unterstützung des Qualitätsmanagements und der professionellen Ausübung wird ein im Heidelberger Institut entwickeltes Dokumentations-System den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

 

Wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements der Mediatorin, des Mediators ist die Selbstreflexion, die durch fortlaufende Supervision des beruflichen Handelns unterstützt wird. Im Seminar wird das Verfahren der Supervision als Unterstützungsinstrument des Mediators in der praktischen Arbeit vorgestellt sowie die Co-Vision eingeübt.

 

Der Ausbildungslehrgang wird mit einer Reflexion über die Gesamtausbildung sowie Erstellung eines persönlichen Portfolios derTeilnehmer beendet.


Methode

Neben den gewohnten theoretischen Inputs und kurzen Rollenspielen wird eine Supervision anhand eines konkreten Praxisfalls demonstriert. Ferner wird die Handhabung des Heidelberger Dokumentationssystems (DoSys) eingeübt.


Ausbildungsabschnitt

Modul 8 umfasst 12 Zeitstunden. Die Inhalte entsprechen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren

Anlage, Nr. 8 Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis, 12 Stunden


Seminarleitung

Lis Ripke

Prof. Reiner Bastine




Nach Durchlaufen des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer gemeinsam von der Universität Heidelberg und dem Heidelberger Institut für Mediation eine Bescheinigung über den erfolgreichen Abschluss.

 

Während oder nach des Absolvierens der 120stündigen Präsenz-Module muss der Ausbildungsteilnehmer eine eigene praktische Mediation durchführen und diese in Einzelsupervision supervidieren lassen.

 

Nach der Supervision und mit der Bescheinigung über den Ausbildungslehrgang hat der Teilnehmer die Berechtigung, sich zeritfizierter Mediator nach dem Mediationsgesetz zu nennen.

 

Dem zertifizierten Mediator obliegt eine Fortbildungspflicht.


Regelmäßige Fortbildungsverpflichtung

Nach Abschluss der Ausbildung müssen im Vier-Jahres-Turnus Fortbildungsveranstaltungen im Umfang von mindestens 40 Zeitstunden besucht werden.

 

In diesen Kursen erwerben die Teilnehmer/innen spezielle Kompetenzen, die für die konkrete Praxis der Mediation in bestimmten Berufs- und Tätigkeitsfeldern notwendig sind. Externe Teilnehmer/innen, die Grundlagen- und Vertiefungskenntnisse an anderen qualifizierten Weiterbildungseinrichtungen erworben haben, sind bei den Spezialisierungskursen herzlich willkommen. Inhaltlich beziehen sich diese Kurse auf spezielle Anwendungsfelder und Vorgehensweisen der Mediation.

 

Der Besuch dieser Fortbildungsseminare ermöglicht bei entsprechender Buchung nach den Richtlinien der Dachverbände die Möglichkeit des Erwerbs der geschützten Titel "Mediator BAFM" und/oder "Mediator BM" nach den Mediationsdachverbänden.

 

Ferner bieten wir Werkstatt-Tage zu unterschiedlichen Themen an zur Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung.


Einmalige Fortbildungsverpflichtung Mediationspraxis

Transfer der Kompetenzen in die eigene Praxis:

 

Dem zertifizierten Mediator obliegt eine einmalige Fortbildungsverpflichtung: innerhalb von zwei auf den Ausbildungsabschluss folgenden Jahren müssen vier Mediationen durchgeführt werden, die jeweils nach Abschluss in einer Einzelsupervision vorgestellt werden müssen.


Veranstaltungsübersicht

Seminare und Seminarblöcke werden einzeln ausgeschrieben. Den aktuellen Seminarkalender finden Sie

  • auf unserer Homepage unter Seminare oder auf Wunsch auch
  • telefonisch unter 0 62 21 / 47 34 06 oder
  • per Telefax unter 0 62 21 / 47 26 93

Gerne sprechen wir mit Ihnen über die Möglichkeiten:
06221 / 47 34 06