Konfliktmanagementsysteme in Organisationen

In der Bundesrepublik ist derzeit in der Wirtschaft ein Paradigmenwechsel im Bezug auf den Umgang mit Konflikten festzustellen.

 

Die Gründe für den Paradigmenwechsel sind vielfältig: Makropolitische und soziologische Veränderungen, wie der Wandel der Führungshaltung, die Entwicklung neuer Unternehmensleitbilder mit moralischen Werten und die bessere Ausbildung der mittleren Führungsebene mit entsprechendem Willen zur Mitsprache - um nur einige zu benennen.

 

Nicht zuletzt wurde die Öffnung für einen anderen Umgang mit Konflikten durch die Einsicht gefördert, welche immensen Kosten der Wirtschaft durch nicht bewältigte Konflikte entstehen. Dies wurde 2009 erstmalig mit einer Studie der Wirtschaftprüfungsgesellschaft KPMG belegt (www.KPMG.de/Presse/4276.htm). Ergebnis der Konfliktkostenstudie war, dass in Unternehmen jährlich Konfliktkosten zwischen 100.000 und 500.000 Euro entstehen können.

 

Bei der Veränderung der Konfliktkultur - hin zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten - ist das Etablieren eines Konfliktmanagementsystems nach wissenschaftlicher Erforschung der Europauniversität Viadrina (www.europa-uni.de) eine zielführende Strategie.

 

Konfliktmanagement bedeutet mehr als die Bearbeitung der Konflikte durch einen Mediator und ist in kleinen Schritten, jeweils an den Bedürfnissen der Orbanisation orientiert, zu bewältigen, unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Ressourcen.

 

Wir bieten die mediative Begleitung der Implementierung eines auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Konfliktmanagementsystems, basierend auf einer Balance zwischen Mediations- und Organisationsentwicklungskompetenz. Die Implementierung erfolgt in verschiedenen Phasen, berücksichtigt die bereits bestehenden Konfliktanlaufstellen, den Einbezug der Promoter und unterstützt durch Partizipationsprozesse eine möglichst breite Akzeptanz im Unternehmen und somit eine erfolgreiche Implementierung.

 

Darüber hinaus bieten wir Schulungen an, die basierend auf den jeweils spezifischen Bedürfnissen der Organisationsmitglieder konzipiert werden. Z.B. kooperatives Verhandeln für Führungskräfte und Konfliktbearbeiter (Personalabteilung, Betriebsrat, Gesundheitsmanagement, etc.), Ausbildungen für interne Mediatoren und Konfliktanlaufstellen/Konfliktlotsen, Supervision für inhouse Mediatoren und Konfliktanlaufstellen, u.v.m. Ferner begleiten und moderieren wir Runde Tische bei Partizipationsverfahren.

 

 


Workshop für Führungskräfte

Die Ziele des Workshops sind, aktuelle Konfliktsituationen zu betrachten, mediatives Handwerkszeug kennen zu lernen, Kompetenzerweiterung zu erfahren und Erfahrungsaustausch zu organisieren.

 

Führungskräften bieten wir einen speziell für sie konzipierten Tagesworshop zum Erlernen mediativer Haltung und mediativer Techniken an.

 

Im geschützten Rahmen des Heidelberger Instituts werden die persönlichen Ziele, Interessen und Bedürfnisse der Führungskraft mit zwei Trainern ausgearbeitet. Es wird die Mediative Haltung als Manager geschult, Reflektionsformen für konstruktive Veränderung entwickelt, sowie Lösungsansätze und konkrete Umsetzungsschritte für das eigene Unternehmen erarbeitet.

 

Der Manager erhält daher in diesem Tagesworkshop die Möglichkeit, Mediationsfähigkeiten zu erlernen und einen neuen Umgang mit Konflikten einzuüben. Schwerpunkt in diesem Workshop liegt auf

  • Erlernung neuer Kommunikationsmuster und –techniken, durch Input der Leiter,
  • Rollenspiel und Rückmeldung im Reflecting Team zu Haltung, Kommunikationsform und Wirkung allgemein.
  • Anregungen zu anderer Beziehungsgestaltung
  • Reflexion für Unsetzung im Unternehmen
  • Erfahrungsaustausch

Originalfeedback: „Hallo Lis und Peter, vielen Dank für den Intensiven Tag gestern. Die ersten Veränderungen Richtung XX haben sich schon heute morgen ergeben. Sehr interessant, ich werde dass weiter ausbauen. Gruß, ....“

Gerne sprechen wir mit Ihnen über die Möglichkeiten:
06221 / 47 34 06