Training in Mediationssupervision

Ziel der Fortbildung

Reflexion des eigenen mediatorischen Handelns bezüglich Struktur, der eigenen Rolle und des persönlichen Konfliktverhaltens sollte selbstverständlicher Bestandteil des Qualitätsmanagements jedes Mediators sein. Obwohl viele Parallelen zur Mediation bestehen, ist die Methode der Supervision eigenständig. Das Ziel der Fortbildung ist es daher, Mediatoren und Mediationsausbilder in dieser Methode zu qualifizieren und sie zu befähigen, Mediationssupervision in verschiedenen Settings anzuwenden.


Hier werden folgende Inhalte gelehrt:

 

Es werden zunächst die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Supervision und Mediation herausgearbeitet und sodann das Supervisionsmodell des Heidelberger Instituts vorgestellt.

 

Dem Supervisionsmodell des Heidelberger Instituts liegt ein Systemisches Verständnis zu Grunde. Demnach werden in den Fällen so wie im Handeln der Mediatorinnen nicht Defizite sondern Ressourcen und Funktionslogiken identifiziert. Methodisch bedeutet dies auf Gruppenebene die Nutzung aller Kompetenzen aus den Reihen der Supervisandinnen und Supervisanden. Ausgehend vom Grundmodell der Supervision mit Schwerpunkt auf der Erarbeitung der persönlichen Fragestellung werden für die Bearbeitung der Fragestellung entsprechend der Frage verschiedene Methoden eingeführt, wie z.B.

 

 

  • Hypothesenbildung
  • Familien-, bzw. Organisationsbrett
  • Die Arbeit mit Stellvertretern
  • Timeline
  • Videofeedback
  • Reflecting Team
  • Blitzlicht

 

 

Das Training wendet sich an reflektierte Praktiker - mit abgeschlossener Mediationsausbildung und aktiver Beschäftigung mit mediativgelaufenen Fällen von mindestens 5 Jahren. Die Teilnehmer sollten bereit sein, sich in diesen Fällen auch entsprechend zu zeigen und mit konkreten eigenen Fällen im Training zu arbeiten.

 

Die am Heidelberger Institut praktizierte Methodik des Tell - Show - Do ist Grundlage für das Supervisionstraining. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen werden Supervisionsmethoden vorgestellt und demonstriert; danach werden die Teilnehmer anhand der eigenen Fälle das Qualitätstool der Supervision anwenden und dazu die konstruktive Rückmeldung der Leiter und der Gruppe erhalten.

 

Insgesamt umfasst die Fortbildung 30 Stunden.

 

Kosten: 1.350 € plus MWSt.

 

Seminarleitung: Dagmar Lägler und Frank Glowitz

 

Termine 2017: 05. / 06. Mai 2017 und 22. / 23. September 2017

 

Informationsbroschüre

 

Interessenten für den nächsten Ausbildungsgang melden sich bitte bei Dagmar Lägler (dagmar.laegler@mediation-heidelberg.de) oder Frank Glowitz (frank.glowitz@mediation-heidelberg.de) bzw. beim Institut.

Gerne sprechen wir mit Ihnen über die Möglichkeiten:
06221 / 47 34 06