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Heidelberger Institut für Mediation, Mönchhofstrasse 11, 69120 Heidelberg
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Werkstatttage

Die Mediations-Werkstatt des HIM ist am 01. März 2010 mit dem Thema Visualisierung vom Stapel gelaufen. Hier einige Rückmeldungen der Teilnehmer:

"…Werkstatt-Tage sind Klasse, weil…
- man in wenig Zeit viel Input bekommt..."

"…Die Werkstatt-Tage sind ein hervorragender Rahmen um interessante Einzelthemen anzubieten. …
Auch die Inhalte der nächsten Werkstatt-Tage versprechen sehr spannende und wichtige
Themen und Ergänzungen zu der Mediationsausbildung zu sein…"

Das Format der Werkstatt-Tage ermöglicht Mediatoren und Mediatorinnen sich – je nach Interesse und Bedarf – auf angenehme Weise praktische Fragen zu erschließen und eigene Kompetenzen zu erweitern.

Sie werden von erfahrenen Mediatoren bzw. Spezialisten des Themas angeleitet, finden in Kleingruppen (8 bis maximal 14 TeilnehmerInnen) statt und bieten Input, Übung, Improvisation und kollegialen Erfahrungsaustausch.

Die Werkstatt-Tage sind je nach Interesse einzeln buchbar. Sie finden, wenn nicht anders vermerkt, von 17.00 - 21.00 Uhr im Heidelberger Institut für Mediation in der Mönchhofstraße 11 statt.

Die Anmeldung erfolgt am Besten gleich hier über unsere Homepage.

Die Kosten belaufen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, auf ¤ 90,00 zzgl. MwSt.

Am Mo., 04.10.2010, werden Susanne Weber*, Stephanie Kaiser-Dauer* und Cordula Goldbach* über Einsatzmöglichkeiten und Ablauf von

Mediation mit Stellvertretung

informieren. Die Methode wurde von Katharina Sander und Christoph Hatlapa entwickelt. 2006 erhielten sie dafür den Förderpreis für Innovation des Bundesverbandes Mediation e.V.

In der Praxis kommt es häufig vor, dass nur ein/e Konfliktbeteiligte/r eine Mediation wünscht. Gelingt es nicht, die zweite Partei "an den Tisch" zu bekommen, gibt es - für geeignete Fälle - eine Alternative: die Mediation mit Stellvertretung. Dabei wird die "abwesende" Partei durch eine/n zweiten Mediator/in repräsentiert.

Die anwesende Partei hat so die Möglichkeit, sich über das Konfliktgeschehen, die Wünsche und die Bedürfnisse bewusst zu werden und eigene Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Findet ein Perspektivenwechsel statt, ergeben sich daraus oft entscheidende Impulse für Veränderungen.

Die Methode erweitert nicht nur die möglichen "Zielgruppen für Mediation", sie ist auch ein exzellentes Lerntool. Daher richtet sich dieser Werkstatt-Tag insbesondere an "angehende" MediatorInnen des Heidelberger Instituts.

  • Stephanie Kaiser-Dauer hat ihre Ausbildung am Heidelberger Institut 2009 abgeschlossen.
  • Susanne Weber wird ihre Ausbildung im Sommer 2010 abschließen.
  • Cordula Goldbach ist seit 2008 dabei und genießt es, die Ausbildung intensiv, aber ohne Zeitdruck zu betreiben

Am Mo., 08.11.2010 führt Dagmar Lägler* in das

Supervisionsmodell, Co-Vision

ein.

Diese Methode ist eine sinnvolle und effektive Unterstützung für Fallbesprechungen von Peergruppen. Die Arbeit in Peergruppen ist ein wichtiger Baustein parallel zur Mediations-Ausbildung. Das Co-Visions-Modell gibt eine vernünftige Struktur, bevor Fälle endlos zerredet werden. Es soll mit praktischen Fällen der Teilnehmer gearbeitet werden.

Zielgruppe: Alle Mediatoren, die am Heidelberger Institut ihre Ausbildung absolvieren.

*Dagmar Lägler hat ihre Ausbildung am Heidelberger Institut 1998 abgeschlossen.

Am Mi., 08.12.2010 stellt Jutta Fuchs-Hornyak* von KOMM (www.komm-heidelberg.de)

Moderationstechnik für Mediatoren

vor.

Wie können Moderationsmethoden sinnvoll in die Mediation eingebettet werden? Welche Methoden sind nützlich und leicht einsetzbar?

Einen kleinen Strauß von Möglichkeiten aus dieser Methoden-Werkstatt werden die Teilnehmer mit in ihre eigene Praxis nehmen.

*Jutta Fuchs-Hornyak hat ihre Ausbildung 2004 am Heidelberger Institut abgeschlossen.

Am Mo., 24.01.2011 wird Dr. Jürgen von Oertzen* (www.einigungshilfe.de) das Thema

Besonderheiten von Erbschaftskonflikten, Konkrete Bedeutung für Vorgehen und Methodenwahl in den verschiedenen Phasen einer Erbschaftsmediation

anbieten.

Wenn ein Angehöriger stirbt, kann es schwierig sein, sich gemeinsam, fair und in Würde über die Aufteilung des Erbes zu verständigen. MediatorInnen bieten dabei erfolgreich ihre Hilfe an - aber wie machen wir das eigentlich? Lässt sich das optimieren? Was können wir voneinander lernen?

In diesem Werkstatt-Tag soll als erster Schritt zusammengetragen werden, was Erbschaftskonflikte im Vergleich zu anderen Konflikten besonders macht, aufbauend u.a. auf den Ergebnissen des entsprechenden Workshops beim BM-Kongress im September 2010. Welche Strukturen, Prozesse, Akteure , Emotionen und Themen zeichnen Erbschaftskonflikte bzw. -mediationen aus? Im Ergebnis sollten wir genauer wissen, was das Spezielle an Erbschaftsmediationen ist, welche Probleme auftreten können und welche Ressourcen zur Verfügung stehen.

Dann können wir im zweiten Schritt fragen, was das konkret bedeutet für unser Vorgehen und unsere Methodenwahl in den verschiedenen Phasen einer Erbschaftsmediation: für Abschlussvereinbarung, Lösungssuche, Themen- und Interessenfindung und auch für Auftragsklärung, Aquise und Marketing in diesem Bereich.

*Dr. Jürgen von Oertzen, Mediator BM® und BAFM, Mediations-Trainer, Lehrbeauftragter für Mediation, hat seine Ausbildung 2009 am Heidelberger Institut abgeschlossen.