Aktuelle Veranstaltungen

    die nächsten Seminare

    nächste Supervision

    nächster Werkstatttag

     

    Fortbildung für ausgebildete Mediatoren

    Wir verweisen auf unsere Supervisionsangebote, die einzeln oder in der Gruppe auch für ausgebildete Mediatoren sehr sinnvoll sind.

     

    Weiter verweisen wir auf die Spezialierungsseminare.

     

    Auch die Werkstatt-Tage bieten neue Tools für ausgebildete Mediatoren.

    Am Mo., 20.11.2017 findet unter der Leitung von Lis Ripke ein Werkstatt-Tag zum Thema

    P A R A P H R A S I E R E N

    als Tool zum Herausarbeiten von Interessen und Bedürfnissen

    statt.

    Paraphrasieren ist eine der zentralen Techniken in der Mediation, die als sichere Grundausstattung im Werkzeugkoffer eines jeden Mediators vorhanden sein sollte. Ziel der Paraphrase ist, von den negativen Schuldvorwürfen eine Reise zu den positiven inneren Bedürfnissen zu ermöglichen. Paraphrasieren ist eine ungewohnte Kommunikationsform für alle Beteiligten. Sie muss erlernt, geübt und mehr und mehr als vertrautes Kommunikationstool flüssig angewendet werden.

    Das Paraphrasieren begleitet uns von Anfang an in der Mediation. In der Phase I dient es dazu, die Medianten von Beginn an aktiv in den Mediationsprozess einzubeziehen und neue Kommunikationsmuster zu etablieren. In Phase III, dem Herzstück der Mediation, ist das Paraphrasieren der Königsweg zu den Bedürfnissen und Interessen und in Phase V stärkt es die Tragfähigkeit und innere Verbundenheit mit der geschlossenen Vereinbarung. Phasenübergreifend fördert das Paraphrasieren eine gelingende Kommunikation, in dem das gegenseitige Verstehen durch diese Technik unterstützt wird.

    Zusätzlich hilft uns die beidseitige Situationsdefinition, die eine Paraphrasesequenz mit beiden Medianten abschließt, immer wieder zurück in unsere Mitte und unterstützt uns dabei, den Konflikt bei den Medianten zu belassen: „...It’s not my Conflict!...“

    Wir werden an diesem Abend intensiv die einzelnen Facetten des Paraphrasierens in den verschiedenen Phasen reflektieren und üben, üben, üben...

    Am Mi., 29.11.2017 findet unter der Leitung von Maria Holm* ein Werkstatt-Tag zum Thema

    Visualisierung in der Mediation

    statt.

    Visualisierung ist ein wichtiges Tool der schriftlichen Kommunikation und Dokumentation in der Mediation.

    Wir Mediatoren haben die Möglichkeit, mit unserer Visualisierung den Mediationsprozess konstruktiv zu unterstützen - vorausgesetzt der Mediator beherrscht dies.
    Der Werkstatt-Tag soll dazu befähigen, diese Ressource gut zu nutzen, das heißt klar, übersichtlich und entspannt durch alle Phasen der Mediation zu visualisieren.


    Neben kurzen theoretischen Inputs gibt der Werkstatt-Tag Impulse zur strukturierten und kreativen Gestaltung und Nutzung der Visualisierung, einfache Tipps und Tricks und ganz viel Zeit zum Üben und Ausprobieren. 

    *Maria Holm, Mediatorin BAFM und BM®, Ausbilderin BM®, hat ihre Ausbildung am Heidelberger Institut 2011 abgeschlossen. Sie gehört zum Trainerteam des HIM.